Wie der Kreis­vor­sit­zen­de Harald Hil­le­brand bei der letz­ten Kreis­ver­samm­lung berich­te­te, ist beim The­ma Kreis­obst-Lehr­gär­ten nach lan­gen, erfolg­rei­chen und koope­ra­ti­ven Ver­hand­lun­gen der Durch­bruch gelun­gen. Man star­tet nun mit zunächst drei Stand­or­tenKap­fel­berg, Ebrantns­hau­sen bei Main­burg und Offenstetten.

Jeder der Kreis­obst-Lehr­gär­ten wird in ein dezen­tra­les Gesamt­kon­zept ein­ge­bun­den und erhält einen indi­vi­du­el­len The­men­schwer­punkt:

  • Main­burg (Ebrantshau­sen): Ökologie
  • Offen­stet­ten: Inklusion
  • Kap­fel­berg: Umwelt­er­zie­hung und Streuobst

Harald Hil­le­brand bedank­te sich beson­ders bei den Betei­lig­ten für die inten­si­ven und kon­struk­ti­ven Ver­hand­lun­gen. In Main­burg waren dies Dor­raine Gast­ner, Bür­ger­meis­ter Hel­mut Ficht­ner und 3. Bür­ger­meis­ter Kon­rad Pöp­pel. In Offen­stet­ten haben Bür­ger­meis­ter Dr. Bern­hard Resch sowie die neu­en Orts­vor­sit­zen­den Micha­el Jun­cker und Domi­nik Eck­stein das Pro­jekt maß­geb­lich unzer­stützt. In Kel­heim waren Orts­vor­sit­zen­der Bern­hard Fischer sowie Ers­ter Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Schwei­ger ent­schei­dend am Gelin­gen des neu­en Kon­zepts betei­ligt, gemein­sam mit dem Stadt­bau­amt und der der neu­en Kreis­vor­sit­zen­den Maria Meix­ner.

Als sym­bo­li­scher Akt wur­de den Betei­lig­ten ein Prä­sent über­reicht: Den Orts­ver­bän­den Nist­käs­ten, die für ein Richt­fest geschmückt waren, sowie den Bür­ger­meis­tern ein gedrech­sel­ter Apfel – ein Hin­weis dar­auf, dass die Pomo­lo­gie einen hohen Stel­len­wert hat.

Auch Land­rat Mar­tin Neu­mey­er zeig­te sich erfreut über das Enga­ge­ment aller Betei­lig­ten und beton­te die Bedeu­tung des Pro­jekts. Er bedank­te sich dafür, dass der Kreis­ver­band wei­ter­hin star­ken Ein­satz zeigt und wich­ti­ge öko­lo­gi­sche The­men voranbringt.

Mit den Kreis­obst-Lehr­gär­ten will man inter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern nicht nur die Viel­falt an Obst­sor­ten näher­brin­gen, son­dern auch Zusam­men­hän­ge in der Natur auf­zei­gen. Neben Tipps und Tricks zur Erhö­hung der Bio­di­ver­si­tät wer­den prak­ti­sche Maß­nah­men ver­mit­telt, darunter:

  • Nist­käs­ten und Insek­ten­ho­tels für hei­mi­sche Tierarten
  • Ben­jes­he­cken als natür­li­che Lebensräume
  • Belas­sen von Tot­holz zur För­de­rung der Artenvielfalt
  • Ver­zicht auf Pes­ti­zi­de, Torf- und mine­ra­li­sche Dün­ge­mit­tel zur Scho­nung der Umwelt
  • Blu­men­wie­sen und exten­si­ve Mahd zur För­de­rung von Insekten
  • Ein­saa­ten mit hei­mi­schen Wildpflanzen
  • Die gro­ße Bedeu­tung von gesun­der Ernäh­rung und Natur für Mensch und Umwelt

Ziel des Vor­ha­bens ist es, im gesam­ten Land­kreis ein dezen­tra­les Netz­werk von Lehr­gär­ten zu eta­blie­ren, das als Aus­stel­lungs- und Bil­dungs­ort für ver­schie­de­ne umwelt­päd­ago­gi­sche The­men dient. Wei­te­re Orts­ver­bän­de sind ein­ge­la­den, sich dem Gesamt­kon­zept anzu­schlie­ßen. Der Kreis­ver­band wird das Pro­jekt durch Lehr­gän­ge sowie per­so­nel­le Unter­stüt­zung beglei­ten und weiterentwickeln.

im Bild (von links nach rechts):
Stv. Kreis­vor­sit­zen­de Maria Meix­ner, Land­rat Mar­tin Neu­mey­er, Kreis­vor­sit­zen­der Harald Hil­le­brand, Orts­vor­sit­zen­de Main­burg: Dor­raine Gast­ner, Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Schwei­ger, Orts­vor­sit­zen­der Kap­fel­berg: Bern­hard Fischer.
Bild: Ramo­na Wieland.

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